Zwischen Hoffnung und Last: das Leben mit Elefantenbeine
Die ganze Geschichte fing vor einige Jahren mit einer Operation am Kniegelenk an.Nach diesem Zeitpunkt drehte sich Anna’s Leben um 180 Grad…

Von Infektion zu Infektion wurde die Gesundheit der Beine immer schlimmer und der Zustand des Laufens und der Bewegung wurde immer schwächer. Darauf hin wurden die Beine immer geschwollener, mit der Zeit bildeten sich somit auch leichte Beulen. Durch den Arztbesuch wurde schnell klar um was es sich handelte. Es handelt sich um die typischen Elefantenbeine oder auch Elephantiasis genannt.
«Grössere Arbeiten wie zum Beispiel das Melken etc. waren immer selbstverständlich für den Körper zu erledigen, mit Elephantiasis ist es heute nicht mehr vorstellbar diverse Arbeiten auszuführen. »
Nicole J. - Tochter
Grössere Arbeiten wie zum Beispiel das Melken etc. waren immer selbstverständlich für den Körper zu erledigen, mit Elephantiasis ist es heute nicht mehr vorstellbar diverse Arbeiten auszuführen. Zurzeit ist für Anna ein Leben ohne Krücken und ohne Schmerzen nicht vorstellbar diese unheilbare Krankheit betrifft nicht nur die Physische, sondern auch die Psychische Gesundheit. Dank der allwöchentlichen Lymphdrainage und das alltägliche tragen der Stützstrümpfe erleichtert es Anna den Alltag.
«Die psychische Belastung durch Elefantenbeine ist oft genauso schwer wie die körperliche.»
Nicole J. - Tochter
Die psychische Belastung durch Elefantenbeine ist oft genauso schwer wie die körperliche, da das ständige Bewusstsein für das eigene veränderte Aussehen und die damit verbundene gesellschaftliche Isolation, Scham und einem Gefühl der Machtlosigkeit führen kann.
Doch mit Unterstützung, Akzeptanz und einer positiven Haltung kann der Weg zur inneren Heilung ebenso wichtig werden wie der zur körperlichen Besserung.